Gemeinsam gärtnern und gestalten

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Kelterfest 2019

 

 

 

Ein besonderer Keltertag

 

 

 

Zum dritten Mal fand nun der Keltertag in unserer Kleingartenanlage statt.

 

In diesem Jahr war es eine besondere Veranstaltung.

 

Da die Apfelernte in diesem Jahr geringer ausfiel, konnte in Verbindung mit dem Stadtverband der Kleingärtner, Herrn Willi Eichhorn, dem Amt Stadt Grün, Frau Brucksch, und der Werkstatt Stadt Grün für Kinder und Erwachsene, ein gemeinsamer Keltertag in unserer Anlage durchgeführt werden.

 

So konnte nach einiger Vorbereitung, die Kelteranlage erhielt einen neuen Lebensmittelgerechten Anstrich, und dem Einsammeln der von unseren Pächtern zur Verfügung gestellten Äpfel, der Keltertag beginnen.

 

Am Freitag den 11. Oktober von 10.00 – 16.00 Uhr fand die Veranstaltung unter der Leitung von Annette Fehrholz statt.

 

Nach der Begrüßung der Anwesenden durch den Geschäftsführer des Stadtverbands der Kleingärtner, Herrn Willi Eichhorn, und des Vorsitzenden des Kleingärtnerverein Trier Mariahof gab Frau Annette Fehrholz den Programmablauf für den Tag bekannt.

 

Hierbei wurde besonders auf die Wichtigkeit des naturnahen Gärtnerns hingewiesen.

 

Zuerst machten die Teilnehmer eine kleine Wanderung durch den angrenzenden Wald zu einer Streuobstwiese unterhalb des Hofguts Mariahof. Den Kindern und Erwachsenen wurde dabei von Frau Fehrholz alles erklärt was sich so bei Flora und Fauna im Bereich der Obstwiesen so abspielt.

 

Es konnten auch noch einige Äpfel aufgesammelt werden und ein großer Pilz, dazu aber später.

 

Ein Apfelbaum in der Anlage konnte nach der Rückkehr von den Kindern selbstständig geerntet werden, was allen einen großen Spaß machte.

 

Der nächste Schritt, vor dem Pressen, war das Waschen und Zerkleinern. Das Waschen übernahmen wieder die Kinder, das Zerkleinern wurde mit einer elektrisch angetriebenen Obstmühle durchgeführt, diese Arbeit wurde von Erwachsenen geleistet.

 

Die zerkleinerten Äpfel wurden nun auf den Kelter gebracht. Schon nach kurzer Zeit lief dann auch schon frischer Apfelsaft in die vorbereiteten Gefäße.

 

Nach langem und heftigen Pressen auf dem Kelter konnten so ca. 60 Liter süßer Apfelsaft gewonnen werden.

 

Dieser war schnell unter den Anwesenden verteilt.

 

In der Zwischenzeit gab es leckere Gerichte mit besonderen Zutaten, natürlich alle mit Äpfeln.

 

Frau Fehrholz stellte den ganzen Tag Apfelpfannkuchen und einen Brotaufstrich aus Äpfeln her.

 

Auch dieses Angebot wurde gerne angenommen.

 

Von unserer Pächterin Frau Schröder wurden zudem noch Muffins zur Verkostung bereitgestellt und von den übrigen Helferinnen wurde Kaffee angeboten.

 

Der gefundene Pilz, ein Bovist, wurde durch Frau Fehrholz, frisch aus der Natur, ein besonders geschmackvolles Erlebnis.

 

Mit vielen Gesprächen über die Herstellung von Apfelsaft und dessen Weiterverarbeitung ging ein toller Tag zu Ende.

 

Der Kleingärtnerverein Trier Mariahof bedankt sich bei allen Helfern und Helferinnen die zum gelingen des Keltertags beigetragen haben, ganz besonders aber bei Frau Fehrholz die ein super Programm für alle Beteiligten , ob groß und klein angeboten hat.

 

Unser neuer Werkstatt- und Lagercontainer ist fertig.

 

 

 

Vor ca. 4 Jahren hatte der Vorstand auf die räumliche Enge in dem vorhandenen Lager- und Werkstattraum hingewiesen.

 

Als Ergänzung und Erweiterung wurde vorgeschlagen, einen Übersee-Container zu beschaffen. Ein Vorschlag der Anfangs nicht die ungeteilte Meinung im Vorstand hervorrief.

 

Trotzdem konnte in einer späteren Sitzung ein die Beschaffung genehmigt werden.

 

Nun begann die Suche auf dem Markt nach einem Container mit der Größe, 6m. lang, 2,50m hoch und 2,50m breit.

 

Nach geraumer Zeit konnte man im Industriegebiet Trierweiler-Sirzenich bei der Fa. Grabert einen Container finden, der unseren Wünschen entsprach.

 

Mit 1800,00 Euro entsprach er unseren Preisvorstellungen, zumal auch der Transport zum Vereinsgelände im Preis enthalten war.

 

Vor der Aufstellung mussten aber noch einige Hürden genommen werden.

 

Das Grünflächenamt bestimmte den Platz für die Aufstellung. Der Abstand zur Eiche musste 5m betragen. Ursprünglich war die Aufstellung in der Verlängerung zum bestehenden Werkraum vorgesehen.

 

Zusätzlich musste ein Bauantrag beim Bauamt der Stadt Trier gestellt werden.

 

Architekt Guntram Reidenbach aus Trier erstellte für uns den Bauantrag kostenlos.

 

Nach interner Überprüfung städtischer Ämter konnte die Genehmigung zur Aufstellung des Containers erfolgen.

 

Der Transport und die Aufstellung des Containers durch die Fa. Grabert verlief ohne Probleme.

 

Nun begannen wir mit der Inneneinrichtung. Der Außenanstrich übernahm die Malerfirma Nagert ohne Kosten, lediglich die Rostschutzfarbe wurden vom Verein übernommen.

 

Damit war unserem Wunsch entsprochen die alte Werkstatt besser uns sicherer Nutzen zu können.

 

Doch der nun grüne Container sollte laut Baugenehmigung außen begrünt werden

 

Vom Vorstand wurde jedoch vorgeschlagen, den Container, mit Graffiti, möglichst mit gärtnerischen Motiven zu bemalen.

 

Über das Jugendamt der Stadt Trier, Herrn Dahmen, konnte eine Lösung gefunden werden.

 

Das Jugendzentrum Auf der Höhe am Weidengraben und die Jugendgruppe Mariahof sollten ein Projekt entwickeln und dieses dann in einer Jugendfreizeitmaßnahme durchführen.

 

Mit beiden Gruppen wurde Kontakt aufgenommen , diese waren sofort begeistert diese Aufgabe zu übernehmen.

 

Es wurde ein gemeinsamer Vorschlag entwickelt wie die Darstellung auf dem Container aussehen konnte.

 

So konnte die Arbeit in der Woche vom08. Juli bis 12. Juli durchgeführt werden.

 

Zehn Jugendliche und drei Betreuer haben in dieser Zeit den Container mit einer gelungenen Graffiti hergerichtet.

 

Die Darstellungen finden allgemeine Bewunderung und Anerkennung von den Pächtern und Besuchern der Anlage.

 

Einen besonderen Dank gilt den Jugendlichen und den Betreuern.

 

Die offizielle Indienststellung erfolgt  im Rahmen unseres Sommerfestes am 17. August 2019.

 


 

Vereinsfahrt 2018

 

Die Fahrt führte uns am 09.06.2018 nach Bonn zum Haus der Geschichte. Bei reichlich Sonnenschein starteten wir wie gewohnt um 8.00 Uhr am Parkplatz Nord vor der Kleingartenanlage.

 

Bei einem Zwischenstopp an der A 61, Rastplatz Brohltal gab es ein Frühstück.

 

In Bonn waren wir 2,5 Stunden im Haus der Geschichte. Es ist eine umfassende Ausstellung zur Zeitgeschichte von Deutschland ab 1945 bis heute.

 

Die allgemeine Meinung war, dass die Ausstellung super war. Nur die Aufenthaltszeit sei etwas zu kurz geraten.

 

Um 14.00 Uhr wollten wir die Heimreise antreten, aber durch eine Polizeikontrolle auf dem Busparkplatz in Bonn konnten wir erst die Heimreise um 15.00 Uhr antreten.

Durchs Ahrtal, am Nürburgring vorbei ging es durch die Eifel ins Moseltal nach Klüsserath.

In der dortigen Weinstube Rudemsmännchen, geführt von Pia und Dieter Briesch, fand der Tag bei gutem Essen und Wein ein schönes Ende.

Zum Abschluss gab Dieter Briesch eine schauspielerische Erklärung wie es zu diesem eigensinnigen Namen für die Winzerstube gekommen ist.

Unser Busfahrer Haase Günter brachte uns pünktlich gegen 20.00 Uhr wieder nach Trier (HK)

 

 

Ein Platz an der Sonne

 

 

 

Für die meisten Insekten wird es immer schwerer, einen geeigneten Nistplatz für sich zu finden. Gärten und Grundstücke werden mit erlesener deutscher Genauigkeit peinlichst sauber gehalten und aufgeräumt. Und seien wir ehrlich – wer kennt ihn nicht, den kleingärtnerischen Ordnungsfanatiker, mit seinem gepflegten englischen Rasen, an dem kein Hälmchen größer als das andere ist und sich alles an seinem dafür vorgesehenen Platz befindet….

 

In unserer Anlage hat sich 2018 das langjährige Mitglied Alfons Dülmer mit dieser Problematik auseinandergesetzt. Seitdem schmücken zwei große, in liebevoller Kleinarbeit selbst hergestellte, Insektenhotels unsere Vereinsflächen. Da in Deutschland allein schon 500 verschiedene Bienen- und Wespenarten leben, hat er genau darauf geachtet, dass die Bohrlöcher in den abgelagerten Hölzern – entsprechend der Größe/Vorliebe der späteren Bewohner – unterschiedlich große „Zimmer“ haben und nicht bis zum Ende durchgebohrt werden. Herr Dülmer hat auch andere Materialien verwendet, wie Schilf und Bambus, um ebenso anderen Insekten eine Möglichkeit des Unterschlupfs zu bieten.

 

Nach dem Aufstellen an einem geeigneten Platz für die Insekten, konnte man das rege Treiben nach und nach immer mehr beobachten. Zum heutigen Tage können wir mit Stolz sagen, dass unsere 2 Hotels des Kleingärtnervereins Trier Mariahof e.V. nahezu „ausgebucht“ sind.

 

Einen herzlichen Dank möchten wir an unser engagiertes Mitglied Herrn Alfons Dülmer richten, ohne den diese zwei Insektenhotels nicht möglich gewesen wären.

 

 

 

 

Die Bienen sind da!

 

Zwei Jahre haben wir nach einem Imker gesucht, der in unserer Kleingartenanlage Bienenstöcke aufstellen möchte.

 

Ende 2017 ist es uns gelungen, Eugen Sonntag, er ist selbst Kleingärtner in einer Anlage auf dem Petrisberg, zum Aufstellen von Bienenstöcken in unserer Anlage zu gewinnen.

 

 

 

Am 12.04.2018 war es dann soweit. Zwei Bienenvölker wurden mit dem PKW vom Petrisberg nach hier verbracht.

 

Vorher hatte Herr Sonntag einen geeigneten Stellplatz in unserer Anlage gesucht.

 

Am Eingang Nord, mitten auf der Wiese, wurden die ersten 2 Bienenstöcke aufgestellt.

 

Schon schnell stellte sich heraus, dass sich die Völker sehr wohl in unserer Anlage fühlten.

 

Einige Wochen später wurden nochmal im Abstand drei bzw. ein Bienenstock hinzugestellt.

 

Der Imker betreut die Stöcke regelmäßig und ist vom Ertrag in der kurzen Standzeit sehr angetan.

 

So wird in ca. 14 Tagen der erste Honig zu erwerben sein.

 

Es ging uns nicht vordergründig um den Honigertrag, sondern in erster Linie um die Bestäubungsarbeit der fleißigen Bienen. (HK)

 

 

 

 

 

 

 


 

Neugestaltung in unserer Kleingartenanlage

 

 

Nachdem wir in Gemeinschaftsarbeit durch Rodungsarbeiten in unserer Anlage Freiflächen geschaffen haben, haben wir in der Folge mehrere Sträucher und Bäume zur Verschönerung der Anlage gepflanzt.

 

Am Eingang Nord-Montessoriweg wurde auf einer Länge von 50 Meter der Zaun erneuert und auf einer Länge von ca. 25 Meter eine Liguster-Hecke gepflanzt. Zusätzlich wurden einige Sträucher und auf der nun neu erschaffenen Wiese frühblühende Blumenzwiebeln eingesetzt.

 

Zur Abtrennung der Wiese gegenüber dem Zaun wurde mit Feldsteinen eine Abtrennung geschaffen. Auch hier wurden Blumen eingesetzt.

 

Folgende Baumarten wurden auf die nun freien Flächen gepflanzt:

 

2 Lindenbäume

 

1 Kirschenbaum

 

1Quittenbaum

 

1 Maronenbaum

 

1 Maulbeerbaum

 

1 Bienenbaum

 

1 Trierer Weinapfel-Viezapfel

 

 

 

Der Trierer Wein-bzw. hier unter dem Begriff Viezapfel bekannte Obstbaum konnte in einer Baumschule in Bayern aufgefunden werden.

 

Zur Erhaltung alter heimischer Obstsorten haben wir ein Exemplar aus dieser Gattung in unsere Anlage eingepflanzt.

 

Die ersten Äpfel werden wir schon in diesem Jahr ernten können.

 

Noch zu pflanzen ist am Eingang Süd ein Lindenbaum, der soll dort im Herbst eingepflanzt werden.

 

Nach Abschluss der Rodungsarbeiten am Waldweg muss auch dort der Zaun teilweise erneuert und auf der neuen Wiese blühende Sträucher gepflanzt werden.

 

Einige Bäume konnten mit Spendengeldern von unseren Gartenpächtern beschafft werden.

 

Dazu recht herzlichen Dank an die Spender.

 

Einen besonderen Dank geht für die zusätzlich geleisteten Arbeiten an unsere Mitglieder Alfons Dülmer, Viktor Sell, Olaf Schröder, Wolfgang Kratky und Rudi Ulrich. (HK)

 

 

 

 

Bild: Pflanzung  des Trierer Viezapfel bei der Gemeinschaftsarbeit durch Rudi Müller, Alfons Dülmer, Viktor Nachtigall

 

 

 

 

Einen Baum zu pflanzen ist ein Zeichen von Vertrauen in die Erde, eine Tat voll Hoffnung auf die Zukunft. Eine Handlung der Nächstenliebe gegenüber nachfolgenden Generationen, die seine Früchte geniessen werden wenn wir nicht mehr da sind. 
Louis Mercier